Was ist ein passiv haus

Was ist ein Passivhaus?

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das den Passivhausstandard erreicht. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch des Hauses extrem niedrig ist. Hauptsächlich wird dafür die Gebäudehülle optimiert: Die verwendeten Fenster haben eine hohe Wärmedämmung, die Lüftungsanlage sorgt für einen hohen Luftaustausch ohne hohen Energieaufwand, und auch die Heizung wird so effizient wie möglich genutzt. Durch den Einsatz von technisch ausgefeilten Methoden wird der Heizwärmebedarf eines Passivhauses auf ein Minimum reduziert. Ein Passivhaus benötigt dadurch fast keine externe Energiequellen und spart damit enorm an Kosten. Seit über 20 Jahren wird der Bau von Passivhäuser in Deutschland gefördert und genutzt. Ein Beispiel: Ein Passivhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche benötigt jährlich nur rund 15 Kilowattstunden Heizenergie – das ist etwa 10% des Energiebedarfs eines älteren durchschnittlichen Hauses.

Was ist ein Passivhaus?

Definition

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das durch seine Gebäudehülle mit hoher Wärmedämmung und dem Reduzieren von Lüftungswärmeverlusten keine klassische Heizung benötigt. Das Ziel des Passivhausstandards ist es, den Energieverbrauch und die Heizkosten auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei soll der Wohnkomfort auf einem hohen Level gehalten werden. Passivhäuser sind in Deutschland sehr gefragt und werden immer häufiger gebaut. Das liegt unter anderem an der hohen Energieeffizienz, die das Passivhaus bietet.

Passivhausstandard

Ein Passivhaus erreicht strenge Passivhaus-Standards in Deutschland, bei denen ein Gebäude höchstens 15 kWh Heizwärmebedarf pro Jahr und Quadratmeter aufweisen darf. Dieser Zielwert wird durch eine ausgeklügelte Kombination aus Architektur, Dämmung, Lüftungs- und Heizungstechnik erreicht. Die Gebäudehülle muss sehr gut isoliert sein, um einen hohen Wärmedämmwert zu erreichen. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Fenster den Anforderungen entsprechen, um die Wärme im Haus zu halten. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass ein ausreichender Luftaustausch stattfindet.

Energieeinsparmaßnahmen

Damit ein Passivhaus ohne klassische Heizung funktioniert, muss ein luftdichtes Haus mit Wärmerückgewinnung installiert werden. Luftdichtheit ist dabei eine wichtige Geforderte Anforderung, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Durch die Fenster und die Lüftungsanlage gelangt frische Luft ins Haus. Eine Wärmepumpe oder Pelletheizung sind empfohlene Heizungsarten im Passivhaus. So würde der Heizbedarf durchschnittlich zwischen 10 und 20 kWh pro Quadratmeter im Jahr liegen. Dies ermöglicht ein energieeffizientes Heizen und senkt die Heizkosten erheblich.

Passivhaus Standards in Deutschland

Anforderungen

In Deutschland legt die Energieeinsparverordnung (EnEV) die Mindestanforderungen für den Energieverbrauch für Neubau und Sanierung von Gebäuden fest. Die Passivhaus-Anforderungen gehen jedoch wesentlich weiter und fordern einen maximalen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr, was bedeutet, dass fast keine Heizung benötigt wird.

Vergleichbarkeit

Die verschiedenen Standards wie Passivhaus, Niedrigenergiehaus, KfW-Effizienzhaus, Nullenergie- und Plusenergiehaus dienen zur Vergleichbarkeit und Entscheidungsfindung bei Förderanträgen. Die Vorteile des Passivhausstandards umfassen die Reduzierung der Energiekosten, eine verbesserte Raumqualität, eine längere Lebensdauer des Gebäudes und eine geringere Belastung der Umwelt durch CO2-Emissionen.

Ein Passivhaus wird durch seine Gebäudehülle mit hoher Wärmedämmung und Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung erreicht. Das Ziel ist es, den Energieverbrauch des Hauses so gering wie möglich zu halten. Fenster, Türen und Dächer werden so konstruiert und installiert, dass die Wärme nicht entweichen kann und keine Kältebrücken entstehen. Eine energieeffiziente Heizung wird nur benötigt, um den minimalen Restbedarf an Energie zu decken. So kann der Energiebedarf eines Passivhauses um bis zu 90% reduziert werden, was zu einer erheblichen Kosteneinsparung führt.
Das Passivhaus ist ein Gebäude, das den Passivhausstandard erfüllt. Es zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus, da es nur einen sehr geringen Energiebedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasser benötigt. Dies wird erreicht, indem eine möglichst energieeffiziente Gebäudehülle mit einer perfekt abgestimmten Lüftungsanlage kombiniert wird. Durch den Einsatz von Fenstern mit einer besonders hohen Wärmedämmung wird der Heizwärmebedarf reduziert. Ein Passivhaus benötigt keine herkömmliche Heizung und erreicht den Passivhausstandard durch einen niedrigen Energieverbrauch. Passivhäuser sind umweltfreundlicher, da sie die CO2-Emissionen senken und sind in Deutschland durch staatliche Förderprogramme unterstützt.

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